Neben Stränden und Gasthäuser verfügt der Ort über viele Sehnswürdigkeiten; Pfarrkirche Friedenskönigin Maria ( 18. Jh.) mit dem Uhrturm ( Leroj) und einem Museum. Am Eingang in die Kirche steht die Statue des Hl .Viktor das Werk des Bildhauers Petar Jaksica der zugleich Autor der Statue Mutter Theresia ist, diese Statue befindet sich am Eingang in dem Hof der Kirche. In der Kirche ist noch Altarsbild Muttergottes mit Heiligen, das Werk eines einheimischen Malers Feliks Tironi ( 1722- 1808), zu sehen. Die Kirchenorgel aus dem Jahr 1737, ist ein Werk von Petar Nakic.

Neben der Kirche zu bewundern wäre ein frühchristliches Mosaik ( 6 Jh.) Die heutige Kirche ist auf dem Fundamenten einer frühchristlichen Basilika des hl. Petrus erbaut. Der hl. Petrus ist Patron der Stadt Supetar. Diese Basilika mit ihrem Patron gab den Namen dem Orte.
Über die Bucht von Supetar auf dem Friedhof dominiert einer Zypresse ähnelndes weisses Mausoleum mit seinen byzantinisch- orientalischen Elementen. Das Mausoleum gehört der Familie Petrinovic und ist ein Werk von Toma Rosandic ( 1878-1957) Auf dem Friedhof neben dem Kirchlein befinden sich zwei altchristliche Sarkophage.
Unterhalb des Friedhofes sind noch die Reste einer villae rusticae zu sehen.
Der gröste Teil der Grabdenkmäler auf dem Friedhof tragen Handschrift von Ivan Rendic ( 1849-1932): das Relief “Pieta“ ( Grabstätte der Familie Franasovic, das Grab Rinalda Culica, sowie die Gruft der Familie Rendic.
Seine Jugendzeit sowie die letzten 11 Jahre des Lebens verbrachte Rendic in Supetar. Er studierte in Trieste, Wenedig und Firenca. Er zählt zu den bedeutesten Künstler Kroatiens im 19. Jh. Sein 208 Werke findet man in 51 Städte. Einige kann man sehen in der Galerie „ Ivan Rendic“ in der Stadtbibliothek im ersten Stock. Vor der Galerie ( hinter dem Lebensmittegeschäft an der Hauptpromenade) steht Rendics Statue „ Denkerin“.

Auf dem Hauptplatz steht die Kirche des hl. Martin aus dem 18. Jh. zur Zeit Ausstellungsplatz.
Oberhalb von Supetar steht eine von 19 guterhaltenen frühromanischen Kirchen auf der Insel Brac. Die Kirche ist dem hl. Lukas geweiht. Bekant durch eine Zeichnung des Schiffes ( die erste bekannte in Dalmatien) an der Mauer im Innen der Kirche.
Rund um Supetar sowie überall auf der Insel Brac sieht man kleine aus Steinen rundgebauten Häusern mit dem runden Dach, von den Einheimischen Bunje gennant. Diese Häuser dienen heute den Feldarbeiter als Schutz, in der Vorgeschichte als Wohnraum. Bauten änlicher Art findet man sehr oft im Mittelmeerraum unter Namen tholos, nuragho, cabana, barraca,caslla, trullo und noch bei uns in Istrien Kažuni.
(QUELLE: TZ SUPETAR)